Was suchst Du?
Heute gilt schon lange nicht mehr, dass man in einem Unternehmen alt wird. Was früher die Regel war ist heute eine Ausnahme. Berufliche Entsicklung bedeutet heute nicht, immer das Gleiche machen zu müssen, sondern das was man gerne macht, mit dem was man gut kann, mit dem wo man dies am liebsten machen möchte zu verbinden. Also lass uns ein paar Fragen klären, damit Du selbst feststellen kannst, was Su eigentlich suchst.
Was kann ich wirklich gut?
Nimm Dir einen Zettel und schreibe ohne groß zu überlegen einmal die Dinge auf, die Du wirklich gut kannst. Sei es als Hobby oder noch aus Schulzeiten. Egal, auch wenn der eine oder andere Punkt vielleicht unsinnig oder nicht passend erscheint. In der Regel sind ein, zwei oder manchmal noch mehr Dinge dabei, die Dir sonst gar nicht eingefallen wären. Und ein ganz heißer Tipp: Stelle Menschen die Dich gut kennen, eben diese Frage. Viele sind erstaunt was da so rumkommt. Also, Zettel und Stift genommen und los geht es.
Welche Branchen/Unternehmen/Produkte gefallen mir?
Wenn Du Dich nun fragst was das soll, dann überleg einmal, was mehr Spaß macht. In einem Unternehmen zu arbeiten dessen Produkte, Dienstleistungen, Mitarbeiter oder die Firma selbst Du als positiv empfindest, oder ob Du einen Job machst in einem Unternehmen was Dich einfach nur kalt lässt.
Was für Qualifikationen und Erfahrungen bringe ich mit?
Was kannst Du und was hast Du erlernt. Natürlich ist hier der Gesellenbrief oder das Diplom das gängige was einem einfällt. Aber ich selbst habe mal nachgedacht und festgestellt, dass ich selbst in den Zeiten als ich mich noch beworben habe, an meine Seminare im Bereich Arbeisrechtnicht mehr gedacht habe. Außerdem habe ich schlicht 2 Seminare in Präsentationstechnik verdrängt. Vielleicht hast Du ja als Autoschlosser mal einen Kurs für Arbeitschutzbelegt, als Krankenschwester eine Schulung für ein neues Ultraschallgerät unsw.
Aber Du hast bestimmt auch in anderen Bereichen Erfahrung sammeln können. Manchmal ist es das eigene Hobby, was einem zum Fachmann macht, es aber nie “richtig” gelernt hat. Du kennst den Spruch: Das Hobby zum Beruf machen. So abwegig ist das nicht unbedingt. Ich kenne viele Menschen die das geschafft haben. Dazu zähle ich mich übrigens auch.
Was bin ich bereit zu opfern?
Jetzt redet der von opfern, obwohl ich einen Job bekommen möchte, denkst Du? Eigentlich hast Du recht, aber oftmals ist der passende Job einfach weiter weg als gedacht und man muss umziehen oder weite Strecken als Pendler in Kauf nehmen. Das solltest Du bei Deiner Suche auch im Vorfeld mit Dir und/oder Deiner Familie abklären. Auch aus finanzieller Sicht und Deiner Life Work Balance, also dem ausgeglichenen Verhältnis zwischen Arbeit und Freizeit. Stimmts hier nicht kommt schnell Frust auf.